Formulare

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Hinweise zur Anwaltsvergütung

Gut zu wissen: Die erste Kontaktaufnahme zur Abstimmung Ihres Beratungs- und Vertretungsbedarfs sowie ggf. zur Einschätzung der anfallenden Vergütung ist kostenlos. Sie können sich darauf verlassen, dass Sie von mir rechtzeitig erfahren, ab wann mein Tätigwerden vergütungspflichtig wird. Ich teile Ihnen stets mit, welche Faktoren die Höhe meiner Vergütung bestimmen bzw. mit welcher Höhe Sie zu rechnen haben.

Erstberatung

Eine Erstberatung, etwa ein erstes Beratungsgespräch, kostet Sie – wenn nichts anderes vereinbart wird – höchstens 226,10 € (190 € netto zzgl. 19 % USt.), oft weniger.

Streitwert & Kostenrisiko

Die Kosten der Vertretung bestimmen sich regelmäßig nach dem Streitwert. Wenn es „um viel geht“, ist der Anwalt also teurer, als wenn es „um wenig geht“. Was das für Ihr Anliegen bedeutet, klären wir im Rahmen des Erstkontakts oder der Erstberatung. Selbstverständlich erläutere ich Ihnen im Rahmen eines Mandats anhand der vorliegenden Erkenntnisse auch das Kostenrisiko, also den Betrag, den der Verlierer eines Rechtsstreits zahlen muss (Gerichtsgebühren, gesetzliche Anwaltsvergütung beider Seiten). Hinzu kommen mitunter Verfahrenskosten wie Sachverständigenhonorare und Zeugenentschädigungen.

Vergütungsvereinbarung (nach Zeitaufwand oder Pauschalangebote)

Nicht alle Angelegenheiten sind für eine streitwertabhängige Vergütung geeignet.

Wenn der Umfang meiner Tätigkeit, z.B. in einer komplexeren Beratungsangelegenheit (Erstellung individueller Rechtstexte, komplexere E-Commerce-Projekte, …), noch nicht genau genug feststeht oder eine dauerhafte Zusammenarbeit („externe Rechtsabteilung“) beabsichtigt ist, dann ist eine zeitabhängige Vergütung für beide Seiten interessengerecht. Ich informiere Sie vorab über den voraussichtlichen Aufwand und berechne minutengenau auf Grundlage meines Stundensatzes. In einigen Fällen kann der Aufwand der Mandatsbearbeitung im Voraus abgeschätzt werden (z.B. bei markenrechtlichen Beratungen und der Erstellung von Rechtstexten für Onlineshops). Dann empfiehlt sich die Vereinbarung einer Pauschale. Eine bewährte Kombination der Pauschalvereinbarung und der stundenbasierten Vergütung ist die Vereinbarung einer Kostenobergrenze bei der aufwandsabhängigen Vergütung. Eine solche Regelung biete ich in geeigneten Fällen unaufgefordert an.

Tipp Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung unterhalten, bekommen Sie die bei mir und – wenn es dazu kommt – auch die weiteren im Gerichtsverfahren anfallenden Kosten in vielen Fällen ganz oder teilweise erstattet. Sprechen Sie mich bitte frühzeitig darauf an, damit umgehend durch Einholung einer Deckungszusage Klarheit geschaffen werden kann.

Beratungshilfe

Wenn Sie nicht in der Lage sind, die Kosten meines außergerichtlichen Tätigwerdens aufzubringen, dann sollten Sie vor der Terminvereinbarung beim Amtsgericht Ihres Wohnsitzes einen Berechtigungsschein für Beratungshilfe für Ihr Anliegen beantragen. Wenn Sie einen solchen Beratungshilfeschein vorlegen, dann beträgt die von Ihnen aufzubringende Gebühr 15 €. Details finden Sie im Justizportal des Landes NRW. Wenn Sie noch organisatorische Fragen zur Bewilligung von Beratungshilfe haben, nehmen Sie gerne Kontakt zu mir auf!

Prozesskostenhilfe

Zur Verfolgung oder Verteidigung Ihrer Rechte in einem Gerichtsverfahren besteht die Möglichkeit, Prozesskostenhilfe bzw. Verfahrenskostenhilfe (Familienrecht) zu beantragen. Wenn Sie die Kosten nicht oder nur teilweise aufbringen können, dann erhalten Sie auf Antrag Prozess- bzw. Verfahrenskostenhilfe, wenn Ihr Anliegen „hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet und nicht mutwillig erscheint.“ Den Antrag stelle ich üblicherweise für Sie. Ihre Aufgabe ist es, ein Formular zu Ihren persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen auszufüllen und mit Belegen zu versehen.

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Rechtsanwalt Jens-Christof Niemeyer
Fachanwalt für IT-Recht